Lienzer Erfolgsrezepte

Kennen Sie ihn? Diesen einen Moment, in dem man etwas tut, das zwar nicht den Gang der Welt verändert, jedoch den Verlauf des eigenen Tages in völlig neue Bahnen lenkt? Diesen stillen Augenblick, der dafür sorgt, dass die Schwere des Alltags, süßer Leichtigkeit weicht? Wenn nicht, waren Sie noch nie in einem Lienzer Gastlokal. In der Sonnenstadt überzeugt die Gastronomie nämlich in mehrfacher Hinsicht.

Zum einen durch das stilvolle Ambiente. In Lienz findet man urige Lokale genauso, wie solche mit hellen Gewölben, lichtdurchfluteten Wintergärten oder liebevoll bepflanzten und dekorierten Gastgärten.  Zum anderen kann man hier Gaumenfreuden genießen, welche für die vollendete Magie des Ortes und des Aufenthaltes sorgen.

Unter dem Motto „Lienz hat Geschmack“ gewährten uns vier Kulinarik-Virtuosen Einblicke in ihre Erfolgsrezepte. Zum einen Rudolf-Maria Schwarzer, der mit Ehefrau Romana derart edle Brände herstellt, dass selbst das prestigeträchtige Hotel Adlon in Berlin ihre Produkte ordert. Vor allem der „Tschin“ der Familie Schwarzer erfreut sich großer Beliebtheit. Die lautschriftartige Schreibweise ist der Kreativität ihres Sohnes geschuldet, der bei der telefonischen Bestellung von „Gin“ dies gleich auf einem Zettel so verewigte.

Lienz auf der Zunge trägt auch Patissier und Koch Benjamin Windhager, der gemeinsam mit Marisa Rainer 2015 das Genusswerk aus der Taufe hob. Immer wieder tüfteln sie an neuen Kreationen, und überraschen anspruchsvollste Gourmets und internationale Feinschmecker mit raffinierten Gaumenfreuden. Welche davon verbindet Benjamin mit Lienz? „Macarons“, lacht er. Ein süßes französisches Gebäck aus feinstem Mandelmehl, das am französischen Hof zu den Lieblingsspeisen von Marie-Antoinette zählte. Man kann aus drei verschiedenen Variationen wählen.

Auch im „Himmelblau“, einer Tapas-Bar mit Restaurant vom Feinsten, kann man zahlreiche Gaumenfreuden genießen. Darunter viele vegetarische. Küchenkünstlerin Monika Schett serviert als Lienz-Gericht das „Feierabendpfandl mit Quinoalaibchen“, da dieses die Leichtigkeit und Offenheit der Einheimischen repräsentiert, aber auch den wildromantischen Charme der Natur.  

Im Cafe Leibl serviert Gerd Leibetseder als krönenden Abschluss einen „Vermouth Spritz“. Genießen kann man den im Lokal, auf der Terrasse oder neuerdings auch im kultigen Garten für Gäste.

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