Neuer Klosterplatz soll wieder zum Ort der Begegnung werden

Mit einer Bausteinaktion will das Bürgerkomitee die Kirchenmauer des denkmalgeschützten Ensembles sanieren und der historischen Klosterkirche des Franziskanerordens einen neuen Platz als sozialen Treffpunkt gestalten, der die Kirche optisch "ins Zentrum" stellt. 

Das Franziskanerkloster in Lienz, "Kirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt", plant mit Unterstützung eines engagierten BürgerInnenkomitees, am Kirchen & Klostergebäude notwendige Maßnahmen zur Entfeuchtung und Fassadenrenovierung durchzuführen. Diese baulichen Maßnahmen sind für die Substanzerhaltung des Franziskanerklosters äußerst bedeutungsvoll. Mit den notwendigen Entfeuchtungs- und Fassadenrenovierungsarbeiten bietet sich nunmehr die Gelegenheit eine dem Denkmal angemessene Vorplatz- und Gassengestaltung kostensparend und effektiv zu realisieren. Die Gesamtkosten für die Arbeiten am Kirchen- & Klostergebäude sowie dem Vorplatzbereich belaufen sich laut Kostenschätzung auf € 378.000.

Das Bundesdenkmalamt, die Kulturabteilung des Landes Tirols und die Stadtgemeinde Lienz unterstützen das BürgerInnenkomitee zur Sanierung der Kirchenmauer der Klosterkirche und wollen sich über eine Bausteinaktion dafür einsetzen, dass im Zuge der Bauarbeiten zur Mauersanierung ein „neuer Klosterplatz“ entstehen kann. Mit der Erneuerung des Klosterplatzes wird ein Raum der Begegnung geschaffen, welcher die Menschen zur gemeinsamen Kommunikation und zum Verweilen einlädt.

Der Gestaltungsvorschlag der Pflasterung vor der Kirche zeigt ein Kreuz, das zum Eingang hinleitet. Es wird ein Platz, der Raum für kirchliche Feste und Feierlichkeiten und Ruhe und Entspannung bietet. Mit diesem Projekt würdigen die SpenderInnen die historische Bedeutung und das spirituelle Wirken der Franziskaner in Lienz und ermöglichen einen Klosterplatz. Er umfasst eine Fläche von rund 500 m². Um das „Platzgefühl“ weiter zu verstärken, soll auch der Bereich der Muchargasse entlang des Klosters im Zuge der Tiefbauarbeiten auf rund 400 m² neugestaltet werden.

Das Bundesdenkmalamt ermöglicht, dass Spenden zur Sanierung und Fassadenrenovierung sowie die Vorplatzgestaltung als steuerlich begünstigte Maßnahmen beim Finanzamt Österreich geltend gemacht werden können. Unter Verwendung der vorgedruckten Spendenzahlungsanweisung, Angabe des Spendencodes A252 sowie des Geburtsdatums und des Namens der SpenderIn ist der Spendenbetrag von der Einkommenssteuer im Zuge des Jahresausgleichs steuerlich absetzbar.

Die Kosten für die Tiefbauarbeiten und Pflasterung eines Quadratmeters „des neuen Klosterplatzes“ belaufen sich auf rund € 280. Das BürgerInnenkomitee und die Lienzer Franziskaner freuen sich über jede Spende. SpenderInnen, die einen Quadratmeter des Klosterplatzes finanzieren, werden auf Wunsch an einer Spendentafel an der Klostermauer und auf der Website www.klosterplatz-lienz.at sowie im Osttiroler Bote durch Nennung gewürdigt.

„Begegnen, zuhören, verstehen, Freude und Leid teilen, miteinander reden, Teil einer offenen und fürsorglichen Gesellschaft sein. Für all das kann der neue Klosterplatz als Vorraum unserer Kirche ein vielfältiges Forum sein. Ich freue mich sehr auf diese BürgerInneninitiative“, freut sich Pater Raimund Kreidl OFM.

Nähere Informationen über den Spendenverlauf und die Sanierungs- und Platzgestaltungsarbeiten finden Sie unter www.klosterplatz-lienz.at

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