Freiwillige Feuerwehr Lienz rät zur Installation von Rauchmeldern

Die Installation von geprüften Rauchmeldern kann Leben retten.

 

Brandereignisse wie jenes in der Christoph-Zanon-Straße regen zum Nachdenken an. Rund die Hälfte aller Brände entstehen in privaten Haushalten. Viele Brände brechen in der Nacht aus. Also zu einer Zeit in der man üblicherweise schläft und die Bedrohung gar nicht wahrnimmt. Daher raten die Stadtfeuerwehr Lienz und die Stadtgemeinde Lienz zur Installation von Rauchmeldern.

Diese verhindern zwar keine Brände, sorgen aber mit einem lauten Warnton dafür, dass die Gefahr rechtzeitig erkannt wird. Lebensgefahr herrscht nämlich schon bevor ein Raum in Vollbrand steht. „Bei Wohnungsbränden zählt die Rauchgasvergiftung zu den häufigsten Todesursachen“, weiß Feuerwehrkommandant HBI Richard Stefan. Schon wenige tiefe Atemzüge können tödlich sein.

Hinzu kommt, dass der Rauch den Flüchtenden die Sicht nimmt und Fluchtwege unpassierbar macht. Daher ertönt der schrille Alarm eines Rauchmelders schon bei geringer Rauchkonzentration, was zum lebensrettenden Vorsprung werden kann.

Seit 2008 müssen neu errichtete Wohnungen verpflichtend mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Bei Wohnungen, die davor errichtet wurden, besteht keine gesetzliche Nachrüstpflicht. Die Landesstelle für Brandverhütung empfiehlt jedoch, zumindest Schlafräume und Gänge im Verlauf der Fluchtwege, mit Rauchmeldern auszustatten.

Rauchmelder müssen der europäischen Gerätenorm EN 14604 entsprechen, ein CE-Zeichen besitzen, laut und durchdringend sein und über einen Testknopf verfügen. Batteriebetriebene Geräte funktionieren auch bei Stromausfall und melden einen fälligen Batteriewechsel mittels Signalton. 

Feuerwehr Lienz rät zur Installation von Rauchmeldern
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