Innerstädtische Buslinie für Lienz nimmt Fahrt auf

Der Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2016 erhöht in der Sonnenstadt Lienz die Mobilität. Nach drei Jahren der Vorbereitung im Gemeindeverband Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), unter Vorsitz von Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, drehen künftig drei „RegioBusse“ im Stadtgebiet, sowie in den umliegenden Gemeinden Amlach, Tristach, Thurn und Gaimberg ihre Runden. Ein vierter Bus dient als Ersatzfahrzeug. Die Busse fahren im Halbstundentakt im und gegen den Uhrzeigersinn. „Bei den neuen Bussen handelt es sich um Niederflurbusse, die einen barrierefreien Zugang ermöglichen – für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, Mütter und Väter mit Kinderwägen und betagte Menschen“, betont Bürgermeisterin Elisabeth Blanik. Die Busse sind knapp 10 Meter lang und verfügen über 25 Sitz- sowie 40 Stehplätze.

Innerstädtische Buslinie für Lienz nimmt Fahrt auf
Innerstädtische Buslinie für Lienz nimmt Fahrt auf

Die Kosten belaufen sich auf 560.000 Euro, von denen ein Drittel vom Land und vom Verkehrsverbund Tirol getragen werden. Die Stadtgemeinde Lienz steuert 110.000 Euro bei. Jeweils 54.000 zahlen der TVBO und die Lienzer Bergbahnen. Den Rest teilen sich die Gemeinden Thurn, Amlach, Gaimberg und Tristach. Der „RegioBus“ fährt das ganze Jahr über werktags von 6.30 bis 19.30 Uhr. Im Sommer und Winter auch an den Wochenenden. Der höchste Ticketpreis für eine Einzelfahrt beträgt nach derzeitigem Tarifsystem zwei Euro, ein Ganztagesticket für einen Erwachsenen vier Euro. Alle Vergünstigungen des Verkehrsverbundes Tirol (VVT) gelten auch beim „RegioBus“. Da die Lienzer Bergbahnen AG mit dem VVT eine Mitnahmeregelung getroffen bleibt die Benützung der Busse durch Skifahrer bleibt kostenlos. Inhaber einer Gästekarte (TVB) können das Bussystem ebenfalls kostenlos nutzen.