Internationales Netzwerk der Binnen- und Seeschifffahrtspolizei tagte in Lienz

Von 27. bis 29. Oktober tagten die führende BeamtInnen des europäischen Netzwerks der Binnen- und Seeschifffahrtspolizei (Aquapol) im Bezirk Lienz. Die Vereinigung besteht seit 2002 und führt gemeinsame Polizeiaktionen im Meer, Binnengewässern und Häfen durch.

Schmuggel, Menschenhandel, Schiffdiebstahl – die Aufgabenbereiche für Einsätze von Aquapol sind breit gefächert. Auch die Ausbeutung von Menschen, die zur Schwarzarbeit gezwungen werden, fällt in den Aufgabenbereich des europäischen Netzwerks der Binnen- und Seeschifffahrtspolizei. 14 EU-Mitgliedstaaten und die Schweiz gehören diesem Bündnis zur Verbrechensbekämpfung an. Durch die Zusammenarbeit unterschiedlichen Behörden und Institutionen erhalten alle Beteiligten wichtige Erkenntnisse über die Sicherheit in den Häfen und Binnengewässern Europas.

Damit der Informationsfluss weiterhin reibungslos funktioniert, tagten die Delegationen der Mitgliedsstaaten auf Einladung des Amtes für Betrugsbekämpfung des österreichischen Finanzministeriums, Bereich Finanzpolizei in Zusammenarbeit mit dem bayrischen Landeskriminalamt vom 27. – 29. Oktober im Bezirk Lienz.

Im Rahmen ihrer Tagung wurden die 24 Teilnehmer am Donnerstag, 28. Oktober, auch von der Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik im Rathaus der Stadt willkommen geheißen: „Es freut mich sehr, dass Lienz als Tagungsort für ein europäisches Netzwerk wie Aquapol fungiert, und auch künftig im Terminkalender der Mitglieder erhalten bleibt. Dadurch erfährt der gesamte Bezirk eine weitere Aufwertung auf europäischer Ebene.“

Internationale Kriminalexperten tagten in Lienz
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