Eine kommunale Erfolgsgeschichte feiert 25-jähriges Jubiläum

1993 entschied sich die Stadtgemeinde Lienz als eine der ersten Gemeinden Tirols, für den Sektor Abfallwirtschaft und Umweltschutz eine eigene Fachabteilung einzurichten. Eine weitreichende Entscheidung, die zum Gesundheitsprogramm wurde.

Als vor 25 Jahren in der Stadtgemeinde Lienz für den Sektor Abfallwirtschaft und Umweltschutz eine eigene kommunale Fachabteilung eingerichtet wurde, ahnten wohl nur die kühnsten Visionäre, wie weit diese Abteilung die Lebensqualität der Sonnenstadt im Lauf der Zeit steigern würde.

Zahlreiche preisgekrönte Projekte wurden seitdem von Abteilungsleiter Oskar Januschke und seinen Mitarbeitern erdacht und umgesetzt. Beginnend bei den Müllsammelinseln, über die Errichtung des Altstoffsammelzentrums und des Fernheizwerkes, bis hin zu den Hundegassi-Sets, dem Ausbau der sanften Mobilität, Feinstaubklebern oder der Förderung der Elektromobilität – jede einzelne Maßnahme sorgte dafür, dass Lienz sich zu einem Modell für „schöneres Leben“ entwickelte. Mit, wie es Bürgermeisterin Elisabeth Blanik nannte, dem schönen Nebeneffekt, dass es ein „Gesundheitsprogramm für die heimische Bevölkerung“ ist.

Dem zollten am Freitag, 21. September, auch die politischen Vertreter und ehemaligen Ausschuss-Obleute Respekt. „Wenn man sieht, dass in Lienz ein E Car-Sharing angeboten wird, was in Innsbruck beispielsweise fehlt, erkennt man, dass hier, gepaart mit vielen anderen Projekten, echte Pionierarbeit geleistet wird“, zeigte sich Landtagsvizepräsidentin Stephanie Jicha begeistert.

Imponierend waren auch viele rückblickenden Geschichten, die Elisabeth Blanik, die ehemalige Bürgermeisterin Helga Machne und die einstigen und aktuellen Ausschuss-Obleute zum Besten gaben. „Bei vielen Projekten, wie beispielsweise dem Fernheizwerk, musste im Vorfeld viel Informationsarbeit geleistet werden, und das war bei Gott nicht immer einfach“, erinnert sich Machne.

Dass es dennoch gelang, da waren sich alle Anwesenden einig, lag an einer personellen Konstante die unermüdlich mobilisierte: Abteilungsleiter Oskar Januschke. „Sein ständiges Engagement für jedes Projekt war motivierend“, betonte Reinhard Tiefenbacher. Auch Uwe Ladstätter und Gerlinde Kieberl lobten den Einsatz des Abteilungsleiters. „Würde es den Oskar nicht schon geben, man müsste ihn erfinden“, so Ladstätter.

An Ideen und Visionen mangle es auch in Zukunft nicht, betonte Kieberl, die auch die Arbeit der fehlenden Vorgänger Anton Draxl und Andreas Hofer lobte: „Es macht einfach Freude, aufbauend auf der Basis meiner Vorgänger, weiter zu arbeiten."

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