Lienzer Kaderschmiede für Technologie wurde eröffnet

Der Wissendurst der Osttiroler ist enorm. Das beweist die Akademiker- und Maturantenquote in Tirol. Dort rangiert der Bezirk Lienz nämlich im Spitzenfeld. Mit dem Campus Technik Lienz gibt es nun auch vor Ort eine Kaderschmiede.

 

„Heute ist ein Feiertag für Osttirol! Die gesamte Region profitiert vom Campus Lienz. Unser gemeinsames Ziel, hochqualifizierte Arbeitskräfte aus der Region für diese Region auszubilden, wird Wirklichkeit“, freute sich Landeshauptmann Günther Platter anlässlich der offiziellen Eröffnung des Campus Technik Lienz am Mittwoch, 5. September.

Die Baukosten betragen 13,2 Millionen Euro. Davon steuert der Bund 2,5 Millionen bei, während sich die Stadt Lienz mit 200.000 Euro beteiligt. Den Rest übernimmt das Land.

Eine Investitium in die Zukunft des Bezirks und eine die sich lohnt, bilden doch Universität, HTL und Berufsschule am Iselufer eine einzigartige Einheit: Von der Lehre über den/die WerksmeisterIn und IngenieurIn bis zum akademischen Studienabschluss wird am jetzt fertiggestellten Campus Technik Lienz eine Ausbildung möglich.

Insgesamt 750 Studierende und SchülerInnen werden hier von 100 Lehrenden ausgebildet. Für den Landeshauptmann wird damit auch das Regierungsprogramm erfolgreich umgesetzt: „Nach Landeck ist mit Lienz eine weitere Bezirksstadt Standort einer Universität geworden. Die Dezentralisierung der universitären Ausbildung schreitet in Tirol voran und ist mir ein persönliches Anliegen.“

Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg betont das Engagement der Universitäten Innsbruck und UMIT bei der Einrichtung des Studiengangs Mechatronik: „Auf diese Weise entsteht ein starkes Forschungsnetzwerk mit der Fakultät für Technische Wissenschaften in Innsbruck und mit dem UMIT-Fachbereich Mechatronik und Medizintechnik in Hall. Der Campus ist die Kaderschmiede für Ingenieurinnen und Ingenieure für den Technologiestandort Osttirol und weit darüber hinaus."

Stärker als an anderen Studienorten wird in Lienz durch Unternehmen mit Weltgeltung eine enge Verzahnung von Studium und Praxis gewährleistet. Gemeinsam mit den ansässigen Leitbetrieben werden beste Voraussetzungen für einen Universitätsstandort mit internationalem Potenzial geschaffen.

Dies freut auch Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, die schon lange auf eine stärke Dezentralisierung pocht. „Der Campus Technik Lienz bietet ein äußerst vielschichtiges Bildungsangebot. Und das nicht nur für Osttiroler, sondern für alle, die in einer solch atemberaubend schönen Umgebung lernen wollen“, so Blanik.

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