Reinigungskolonne fischte rund eine Tonne Müll aus Isel und Drau

60 Personen der Wasserrettung, der Jungschützen Lienz und des Osttiroler Kajakclubs sowie zwei Mitarbeiter der städtischen Abteilung Umwelt und Zivilschutz fanden in den Flüssen des Talbodens kuriose Fundstücke.

 

In den heimischen Flussbetten findet man nicht nur glasklares Wasser, sondern hin und wieder auch Sachen, die man dort nicht vermutet. Dies bewies einmal mehr die jährliche Flussreinigung in Lienz. Allerdings waren diesmal aber auch die Hochwasserereignisse vom Oktober 2018 dafür mitverantwortlich.

Denn unter den Fundgegenständen, welche die 60 Personen der Wasserrettung Lienz, der Jungschützen Lienz, des Osttiroler Kajakclubs und die beiden Mitarbeiter der städtischen Abteilung Umwelt und Zivilschutz aus dem Wasser fischten befanden sich neben  Fahrrädern und Autoreifen auch Betonpfeiler, Rasenmäher und Staubsauger.

Selbst eine Kletterausrüstung und eine Einsatzkiste der Bergrettung Lienz förderte man aus den Fluten. Beides war ursprünglich zu Einsatzzwecken im Bereich der Galitzenklamm  deponiert worden.

Insgesamt kamen 970 Kilogramm Müll zusammen. „Die Vermüllung des öffentlichen Raums durch achtloses Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfall stellt eine große Herausforderung dar. Der Abfall wird der Kreislaufwirtschaft und damit dem Recycling entzogen. Unser Motto muss daher sein: „Abfälle richtig entsorgen, anstatt achtlos wegwerfen“ ist Jürgen Hofmann von der ARA überzeugt, die auch diesmal wieder mit der Initiative „Reinwerfen statt Wegwerfen“ mit an Bord war.

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