Vorarbeiten zum Wiederaufbau des Drauparksteges laufen

Die Arbeiten für den Aufbau der abgetragenen Draustegbrücke laufen auf Hochtouren. Baubeginn ist im Herbst, da die Brücke für Fußgänger und Radfahrer auf mindestens 3 Meter verbreitert werden soll. 

 

Nachdem der Starkregen vom 29. Oktober 2018 dazu führte, dass die Draustegbrücke derart in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass sie abgebaut werden musste, laufen die Arbeiten für den Wiederaufbau hinter den Kulissen auf Hochtouren.

Mit dem sichtbaren Baubeginn kann allerdings erst im Herbst gestartet werden, da die neue Brücke den gestiegenen Anforderungen gerecht werden soll. „Der zerstörte Drausteg war nur 1,5 Meter breit. Da sowohl Fußgänger als auch Radfahrer die Brücke überqueren, muss die neue Brücke mindestens 3 Meter breit sein“, erklärt Bürgermeisterin Elisabeth Blanik.

Dafür müssen auf beiden Seiten die Brückenwiderlager bzw. Fundamente erneuert werden, was nur bei Niedrigwasser möglich ist. „Somit können die Bauarbeiten erst starten, wenn der Wasserpegel konstant niedrig ist“, so Blanik.

Gearbeitet wird dennoch: Nachdem sich der Stadtrat, bestehend aus Elisabeth Blanik, Vizebürgermeister Siegfried Schatz, Vizebürgermeister Kurt Steiner und Gemeinderat Willi Lackner Anfang April einstimmig dafür ausgesprochen haben Geldmittel für die Statische Bearbeitung des Projekts freizugeben, erhielt nach der Ausschreibung die Firma Tragwerksplanung Tagger Ziviltechniker GmbH den Auftrag. Diese arbeitet seit 2. Mai an der Umsetzung.

Sobald diese erfolgt und vom Gemeinderat positiv beschlossen wurde, können erst die Wasserschutzrechtliche und Naturschutzrechtliche Bewilligung für den Neubau der Brücke eingeholt werden. Danach erfolgen die Förderansuchen. „Das alles sind Schritte die abgearbeitet werden müssen, bevor der Bau erfolgen kann“, erklärt die Bürgermeisterin.

Bezüglich eines Provisoriums habe man sich bereits im Herbst erkundigt. „Aufgrund der Folgen der verheerenden Starkregenfälle sind jedoch alle Mittel des Baubezirksamtes und des Bundesheeres gebunden“, so Blanik. Die Möglichkeit einer Brückenmiete wurde ebenfalls angedacht, in Anbetracht der unverhältnismäßig hohen Kosten jedoch wieder verworfen. 

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