RegioNet

RegioNet, das eigene ultraschnelle Internet der Verbandsgemeinden stärkt die Zukunftsfähigkeit, bietet allen Betrieben, Institutionen und BürgerInnen Bestbedingungen für das digitale Zeitalter, sichert Arbeitsplätze und stärkt die regionale Wirtschaftskraft.

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Als eine der ersten Umsetzungsmaßnahmen und zugleich kraftvollen Impuls für die Stadt-Umland- Kooperation setzen die 15 Gemeinden einen ambitionierten Breitbandmasterplan um und investieren 7 Millionen Euro in ein eigenes Glasfasernetz als selbstverwaltete interkommunale Informations- und Kommunikationsinfrastruktur der Zukunft. In den nächsten Wochen ist Baubeginn für das 73 km lange Hauptleitungsnetz, das alle 15 Gemeinden an die internationalen Informations- und Datensysteme anschließen wird.

Parallel dazu errichten die Gemeinden auf ihren Gebieten unter Nutzung von Synergieeffekten im Tiefbau die Ortsnetze und passiven Anlagenteile. Unterstützt wird das interkommunale Infrastrukturprogramm durch Bundesförderungen und Mittel aus dem Tiroler Breitbandprogramm. Zielsetzung ist es, flächendeckend möglichst viele Betriebe und Haushalte im Gemeindeverbandsraum mit Lichtwellenleiter und „ultraschnellem Internet“ zu erschließen.

Die Endkundendienste wurden öffentlich ausgeschrieben. In wenigen Wochen werden die Partner des regionalen Breitbandnetzes öffentlich vorgestellt und der gemeinsame Netzbetrieb der Gemeinden aufgenommen. Mit der Umsetzung des Breitbandmasterplanes des Planungsverbandes 36 besteht künftig für alle Gemeinden im Zukunftsraum Lienzer Talboden Chancengleichheit im Standortfaktor der digitalen Erreichbarkeit mit einer Versorgungsqualität, die üblicherweise nur in Ballungs- und Verdichtungsräumen angeboten wird. Gleichzeitig führt dieses Modell zu einer Teilregionalisierung der Wertschöpfungskette „Telekommunikationsdienste“ und damit zu einer Stärkung der Wirtschaftskraft in der Region.