Zukunftsraum Lienzer Talboden

Im Jahr 2014 initiierten die 15 Gemeinden Ainet, Amlach, Assling, Dölsach, Gaimberg, Iselsberg- Stronach, Lavant, Leisach, Lienz, Nikolsdorf, Nußdorf-Debant, Oberlienz, Schlaiten, Thurn und Tristach einen gemeinsamen strategischen Entwicklungsprozess mit der Zielsetzung einer engen stadt-umland-räumlichen Zusammenarbeit in Infrastrukturfragen, einer abgestimmten Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung sowie Verwaltungskooperation. Die Außenwirkung ist auf die Positionierung als Schwerpunkt- und Impulsraum im funktionalen Verflechtungsraum mit Oberkärnten und dem Südtiroler Pustertal ausgerichtet. 

Zukunftsraum Lienzer Talboden

Der politische Steuerungsprozess basiert auf einem mehrgliedrigen Regional Governance-Ansatz mit Regionalkonferenzen, Workshops und Klausurtagungen. Getragen wird der Entwicklungsprozess vom Planungsverband 36, Lienz und Umgebung, einem nach Tiroler Raumordnungsgesetz definierten Gemeindeverband. Der Zukunftsraum Lienzer Talboden umfasst 471 km² Fläche, 28.000 EinwohnerInnen und stellt mit rund 18.000 Erwerbstätigen, einer hohen Konzentration an Infrastruktur-, Freizeit- und Bildungseinrichtungen sowie einem attraktiven Wirtschaftsumfeld das soziale, gesellschaftliche und erwerbswirtschaftliche Zentrum im überregionalen Verflechtungsraum dar.

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